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Haushaltsauflösung

Haushaltsauflösung — mit Ruhe und Rücksicht

Eine Haushaltsauflösung ist selten nur eine Räumung. Meist geht es um den Haushalt eines Menschen, der gestorben ist oder ins Heim zieht — und um eine Frist vom Vermieter. Beides gleichzeitig ist viel.

Was dazugehört

  • Vollständige Räumung aller Räume inklusive Nebenflächen
  • Sichtung und Aussortieren nach Absprache
  • Wertanrechnung für verwertbare Gegenstände
  • Fachgerechte Entsorgung mit Nachweis
  • Endreinigung und Übergabe an den Vermieter

Was den Preis treibt

  • Menge des Hausrats — der mit Abstand größte Posten
  • Ob vorher gesichtet und aussortiert werden soll
  • Stockwerk, Aufzug, Zufahrt für den Lkw
  • Wertanrechnung: Antiquitäten oder gut erhaltene Möbel senken den Preis
  • Ob eine Endreinigung mit Übergabeprotokoll dazukommt

Worauf du achten solltest

Kläre vorher, wer Unterlagen und Erinnerungsstücke aussortiert. Was einmal im Container ist, kommt nicht zurück.

Bei mehreren Erben: Räumungsauftrag von allen Berechtigten unterschreiben lassen.

Ein Übergabeprotokoll mit Fotos schützt vor späteren Forderungen des Vermieters.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Haushaltsauflösung?

Eine Wohnung ein bis zwei Tage, ein Haus zwei bis vier. Wenn vorher gesichtet werden soll, plane einen zusätzlichen Tag ein.

Kann der Erlös die Kosten decken?

In seltenen Fällen. Antiquitäten, Sammlungen oder hochwertige Möbel können deutlich anrechenbar sein — verlass dich aber nicht darauf.

Wer zahlt bei einem Erbfall?

Grundsätzlich der Nachlass. Wird das Erbe ausgeschlagen, fällt die Räumung an den Vermieter zurück. Kläre das, bevor du beauftragst.

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